Freitag, 26. Januar 2018

Finest Spirits- die Geister die ich rief!


Servus Ihr Lieben,
wenn Ihr mal wieder nicht wisst, was Ihr an diesem Wochenende machen sollt, hab ich da vielleicht einen tollen Vorschlag für Euch. Von Heute, 26.1 bis 28.1 findet im MVG Museum die "Finest Spirits 18" statt, DIE Spirituosenmesse in München.


Hier könnt Ihr Euch von den führenden Köpfen ihrer Zunft in die Kunst der Spirituosenherstellung einführen lassen und zum Verkosten gibt´s dann natürlich auch was:-)


Wir durften uns für Euch schon einmal vorab einen kleinen Überblick verschaffen und waren be-geistert! Ach ja und morgen sicherlich verkatert! Und nein, es muss sich nicht alles reimen.


Der Rundgang unter Führung von Veranstalter Frank Böer zeigte uns auch das diesjährige Fokusthema Bourbon, der ja aus der Bar- und Cocktailkultur nicht wegzudenken ist und eine unglaubliche Entwicklung genommen hat.


Was auffällt ist, dass wir Bayern uns hier keineswegs verstecken müssen. Die wunderbaren Tröpfchen unserer Heimat sind weltweit gefragte Top Produkte, die wegen unwahrscheinlich viel Herzblut und Detailverliebtheit große Anerkennung genießen.


Besonders gefallen hat mir der Stand von Bavarian Moonshine, der mit seinem, im amerikanischen Stil, abgefüllten Moonshine ein klein wenig amerikanische Prohibition zu uns nach Bayern bringt. Der American Way of Life, abgefüllt in traditionellen Mason Jars, oiso Einmachgläsern.
Und des Ganze kommt aus Olching, liebevoll hergestellt von Markus und Alexander Schnell, die mit ihrem Moonshine für uns auf keiner Party mehr fehlen dürfen, denn cooler wird´s nun wirklich nicht mehr.


Was auch immer wieder begeistert sind die Stände von Slyrs und der Münchner Spirituosen GmbH von Johannes Schlemmer.
Wenn etwas "Spirit of Bavaria" heißt oder aber "Soul of Bavaria", dann kann des ja nur lässig sein. Und über die Qualität muss man hier nicht reden. Exclusiver wird’s kaum noch und hergestellt mit unserm guaden Münchner Wasser. 


Einzig der Rum macht mir ein bisserl Kopfzerbrechen. Der schmeckt zwar wahnsinnig guad, aber "Pirat of Bavaria", da bin ich mir nicht so sicher. Hab noch keinen getroffen, Piraten mein ich, auf dem Chiemsee, aber nach der zweiten Flasche könnt es sein, dass ich einer werde. Ja, ich glaub, so is des gemeint.
Ich war echt geflashed wie viel Tradition und handwerkliches Geschick hier präsentiert wird.


Der Schlemmeronkel Herbert hat es sich auch nicht nehmen lassen, Mike Werner, Inhaber von Mikes Whiskeyhandel, an seinem Stand noch ein kleines Geschenk zu überreichen und so muss ich sagen, war es für uns ein echt unvergesslicher und hochinteressanter Nachmittag.

Macht Sinn für mich

Wenn Ihr Euch fragt, wie wir nachhause gekommen sind, kann ich das eigentlich nur so beantworten: reine Körperbeherrschung! Ich meine von mir.
Herbert und Stephan hab ich irgendwann auf der Messe verloren.
Möglicherweise tauchen die aber bis Sonntag wieder auf, hab zur Sicherheit der Putzfrau ein Foto gegeben. 


Die ruft mich dann an, wenn sie die Beiden vergeistigt irgendwo in einer Ecke findet.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende auf der "Finest Spirits"
Euer
Alexander Reiter

(und Herbert Hörnlein und Stephan Hein, verschollen aber glücklich)

Montag, 1. Januar 2018

München sagt "Servus Heidi" Das Moderne Bayerische Wirtshaus im Westend



Dass Tradition und Moderne wunderbar miteinander funktionieren, sieht man bei uns in München, wie in keiner anderen Stadt der Welt.
Da geht der Banker auch schon mal in Lederhosen ins Businessmeeting, weil er danach ja noch auf die Wiesn muas oder man trifft einen hippen Eisbach Surfer mit einer Leberkäs-Semmel im Mund im Englischen Garten.



Bei uns ganz normal, Vergangenheit und Zukunft sind in unserer Stadt untrennbar miteinander verbunden und wir lieben unsere Originale, die Alten und die Neuen. Wir erfreuen uns noch heute immer wieder gerne am unvergleichlichen komödiantischen Talent von Karl Valentin und feiern gleichzeitig unsere neuen Helden, wie Django Asül oder Harry G., wenn sie wieder einmal granteln, dass der Rauch aufgeht.



Tja und der Monaco, der ist sowieso Kult, egal ob heut, morgen oder irgendwann.
Ihr seht, alles geht in unserer Stadt und wer kennt sie nicht, die Rosi mit ihrem Telefon von der Spider Murphy Gang. Irgendwo müsste ich noch ihre Nummer haben. Ich glaub, irgendwas mit 32?
Obwohl, wenn ich so nachdenke, dürfte die Rosi inzwischen ziemlich in die Jahre gekommen sein, ich glaub, die ruf ich nicht an, die müsste jetzt auch schon im Rentenalter sein.


Aber ich hab da eh was viel Heißeres für Euch, grad von der Alm runter.
Jung, modern bayrisch und natürlich höllisch sexy!
Bei ihr steht das Telefon nie still und wenn Ihr viel Glück habt, bekommt Ihr da auch noch ein Platzer´l



Wovon ich red? Ganz einfach, vom neuen Hotspot im Westend, der neuen Königin der Nacht, dem modernen Bayerischen Wirtshaus
Doch was macht die Heidi aus, dass alle so begeistert sind und das Restaurant in kürzester Zeit zu einem der Besten in München gemacht hat? 


Um das für Euch raus zu finden, hab ich mich einfach mal schick gemacht, Kochjacke an und ab in die Servus Heidi, um a bisserl mitzukochen.

Inspiriert und erdacht wurde das Wirtshaus vom Team rund um Bardia Torabi, der hier mit seinen Mitarbeitern in der Servus Heidi dieselbe Detailverliebtheit und Freude an der Gastronomie zeigt, wie auch im RoomersHotel Munich, das ebenfalls unter seiner Leitung steht.
Hierzu sagen wir in München „Wer ko, der ko“ und die Roomers Crew kann´s halt einfach.




Schon bei Betreten des Lokals fühlt man sich gut aufgehoben. Warme, mit Holz verkleidete, Wände, Bilder mit Alpenpanoramen sowie Graphiken und Tier-Illustrationen schmücken die Räume. Doch ein Bild hat mich a bisserl verstört, denn ich hatte den Geissenpeter irgendwie anders in Erinnerung.


Platz nimmt man auf echt gemütlichen Filzstühlen oder an der einladenden Bar. Die, im Bartresen eingelassenen, Zwei Cent- Stücke glänzen genauso schön, wie die gesamte Einrichtung und das Lächeln des aufrichtig freundlichen Personals, das schon mal typisch bayrisch in der Lederhosen serviert.



Im hinteren Teil des Restaurants befindet sich noch eine Leinwand im Bilderrahmen auf der in meinen Fall grad der Pumuckl über den Bildschirm sauste! Stimmt, auch ein Münchner, hätte ich fast vergessen.



Die Getränkekarte ist schön und kreativ gestaltet. Servus Heidi Drink im Milchkännchen serviert ist hier der Renner oder Ihr probiert den wohl beste Erdbeer-Daiquiri von München. Und klar gibt´s auch ein Bier, Augustiner versteht sich. Des weiteren finden sich auf der Karte natürlich weitere Münchner Spezialitäten, wie Duke Gin oder mein Favorit, die Eisbach Limos.
Musikalisch gibt´s einen coolen Mix und den lässigen Heidi Song von Django 3000 obendrauf. Auch auf Live Musik darf man sich einmal im Monat freuen, Partystimmung inklusive.


Jetzt aber zur Küche! Das Konzept Heidis moderner bayerischer Küche stammt aus der Feder des Küchendirektors Matthias Stuber und seines kreativen Stellvertreters Tobias Frowein, die auch im Roomers Hotel die Gäste mit ihrem kulinarischen Können verzaubern. Umgesetzt und herrlich schmackhaft gekocht wird das ganze von Yves Luc Dayo, der wunderbar unkompliziert und sehr gewissenhaft das Küchenteam der Heidi leitet.


Doch was genau ist denn moderne bayerische Küche?!
Tja, was man als Gast nicht sieht, für mich aber umso spannender ist, ist die Entstehung der Gerichte. In der Küche wird sehr viel Wert gelegt auf Frische und Regionalität, doch der wahre Unterschied liegt für mich in der Zubereitung. Hier wird klar, warum das Wammerl „krass“ ist, denn wenn man einen Schweinebauch 36 Stunden Sous Vide gart, wird der eben wundervoll butterweich, „krass" halt.


Die Entenkeulen werden konfiert und zergehen auf der Zunge. Moderne und traditionelle Garmethoden im Wechsel für höchsten Genuss. Tja und neben bodenständigen Gerichten, wie dem Münchner Schnitzel, gibt´s auch Gebackene Weißwürste oder einen echt guaden Kürbis aus dem Ofen mit Schafskäse gefüllt und Pflaumen. 

Nicht zu vergessen das vogelwilde Backhendl im Heu serviert oder das Knödeltrio, das mit Nussbutter und Salat serviert wird. Das und noch viel mehr findet man auf der sehr abwechslungsreichen Karte.


Eine tolle Art möglichst viele der einmaligen Schmankerl zu kosten, sind die Sharing Menüs, die richtig Spaß machen. Hier heißt es kosten und sich verwöhnen lassen, ich empfehle das Sharing Menü „Zugspitze“, denn das ist wirklich spitze und hier könnt Ihr fast alles probieren, was so geboten wird.


Präsentiert wird alles auf feinstem Villeroy & Boch Geschirr oder, wie der Alpengarten, einfach mal im Eimer. Was die Speisen aber wirklich ausmacht, ist die Liebe, mit der hier gekocht wird; ich hab selten soviel Freude am Kochen gespürt, wie in der Heidi-Küche. Und diese Freude und Liebe zu den Produkten landet letztendlich auf dem Teller.


Vielleicht sind wir hier nun auch zum Herz des Ganzen vorgestoßen. Ich glaube, der besondere Zauber der Servus Heidi sind die Mitarbeiter, die diesen Ort zu etwas ganz wundervollem machen. Geleitet durch ein herzliches Management, das ihnen Vertrauen und Sicherheit gibt, haben sie hier etwas wirklich von Herzen Schönes erschaffen und das spüren die Gäste; ein Ort, an dem man sich geborgen fühlt, lacht und mit Freunden Zeit verbringt.


Ein Stück Heimat, inmitten der Großstadt.
Und am Ende wird hier viel mehr serviert als Speisen und Getränke, was hier serviert wird, sind Erinnerungen an schöne Stunden in der Servus Heidi, meiner neuen Königin der Nacht!
Ach ja, Info an mich, Telefonnummer von Rosi braucht kein Mensch mehr, ist steinalt!
Anbei die Adresse von dieser heißen kleinen Heidi:

Servus Heidi
LandsbergerStr. 73
80339 München
Telefon: 089/55 27 63 03
www.servusheidi.de
www.roomers-munich.com
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 18.00h - 00.00h.

Also, auf geht´s ins Westend

und bleibt´s brav

Euer