Sonntag, 5. März 2017

So ein........... Kaiserschmarrn!

So ein ………… Kaiserschmarrn!



Gestern war mal wieder so ein Tag - der war ned Fisch und ned Fleisch, aber wurscht, dann mach ich halt an Kaiserschmarrn!

In meinem Freundeskreis gibt´s da hin und wieder a bisserl Probleme beim Kaiserschmarrn. Also liebe Patricia, jetzt pass amoi auf, dann klappt des auch bei Dir dahoam.

Was wir dazu brauchen ist leicht erklärt:
Ein bisserl Liebe, eine gute Pfanne und ein bisserl Fingerspitzengefühl.


Zuerst benötigen wir folgende Zutaten:

200 ml Milch
160 g Mehl
Mark einer ½ Vanillestange
4 Eier von glücklichen Hühnern (hier trennen wir Eigelb und Eiweiß)
15 g Rosinen, in ein bisserl Rum eingeweicht
75 g Butter
80 g Zucker
1 Prise Salz und etwas Zitronenabrieb.


Und wie daraus ein süßes Schmankerl wird, erzähl ich Euch jetzt:

Wir trennen die Eier und schlagen Eigelb und Zucker zusammen schaumig, geben den Zitronenabrieb dazu und rühren anschließend das Mehl unter die Eigelb Masse bis ein glatter Teig entsteht.


Nun geben wir die Milch zu und heben zuletzt unser, mit einer Prise Salz, aufgeschlagenes Eiweiß unter unsere Masse.

Jetzt werden viele sagen "Des Eiweiß brauchts ja gar ned, der Reiter red wieder an Schmarrn!"


Aber ich sag Euch, dadurch wird der Schmarrn noch einmal so luftig!

Und wie Ihr sehen könnt ist das ganze kinderleicht, also traut Euch ruhig!


Jetzt schreit unser Kaiserschmarrn Teig aber sofort nach einer Pfanne: Die Butter in der Pfanne schmelzen lassen und den Teig ungefähr 2 cm hoch in die Pfanne eingießen.


Anbacken, Rosinen dazu geben und rechtzeitig wenden, damit er ned zu dunkel wird. Dann im vorgeheizten Ofen bei 185°Grad fertig backen.

Wenn er schön golden braun vor uns in der Pfanne liegt, ist es auch schon fast geschafft.


Wir teilen jetzt unseren Schmarrn in zwei oder vier Teile, zuckern ihn kräftig ab, geben noch a bisserl Butter dazu und lassen ihn in der Pfanne noch etwas karamellisieren.


Dann reißen wir ihn mit zwei Gabeln in Stückerl und bestreuen ihn mit reichlich Puderzucker.


Als Beilage ist natürlich Apfelkompott der Klassiker, aber auch Zwetschgen oder Kischröster passen himmlisch dazu; ich mach einfach immer gleich ein paar verschiedene, dann ist für jeden was dabei.


Und wer mag, kann auch ein paar geröstete Mandeln darüber geben oder in der Beeren-Saison einfach einmal am Schluss ein paar Erdbeeren oder Johannisbeeren einstreuen.

Eine süße Versuchung, der man aber guten Gewissens ab und an nachgeben sollte!

Und Patricia, ich freu mich schon auf eine Einladung zu Deinem ersten Kaiserschmarrn:-)

Bleibt´s brav und genießerisch,

Mit kulinarischen Grüßen,

Euer
Alexander Reiter