Montag, 12. Oktober 2015

Panik in München! Gibt es ein Leben nach der Wies`n?

Panik in München! Gibt es ein Leben nach der Wies`n?




Wir wussten alle es würde passieren, aber wir wollten es nicht glauben. Die Wies`n ist vorbei und für viele Wies`n-Madeln und Buam wird es nun echt schwer.
 Nachdem man sich jetzt 2 Wochen lang in das Wies`n Dirndl eingenäht hat, damit das Dekolletee optimal zum Vorschein kommt, muss jetzt das liebgewordene Kleidungsstück wieder im Schrank bleiben.
 Bei den Buam ist es noch schlimmer, denn es gibt nun mal keine Hose, die mehr aushält, als die Lederhosen und so bleibt einem nicht mehr übrig, als täglich was andres, nicht ganz so bequemes, anzuziehen.
Traurig und a bisserl atemlos geht das Leben dann doch weiter; man muss plötzlich wieder selber Sachen für den Kühlschrank kaufen, was viel anstrengender ist, als der Bedienung zu zurufen „Resi, geh, bring amoi a Brotzeitbrettl“.
Die Gläser im Alltag sind jetzt auch merklich kleiner und man muss sich erst wieder daran gewöhnen, sich selbst einzuschenken.
Die Zuckerwatte als Snack muss dem kleinen Salatteller weichen und man versucht, sich mit all den anderen Wies`n- Sündern im nächsten Fitness Studio wieder in Form zu bringen.
Eine der schlimmsten Entzugserscheinungen ist aber die Musik. Warum will keiner mehr mit mir den Flieger singen? Oder was ist aus dem Anton aus Tirol geworden?
Mir fehlt Robbie Williams und sein Angel, denn der Engel hat mich, glaub ich, beschützt, wenn ich dann heim getorkelt bin.
Und irgendwie weiß auch kein Mensch mehr, wo Fürstenfeld ist.
Da kann man ja nur in ein tiefes Loch fallen!
Aber was tun, wenn die Entzugserscheinungen zu groß werden? Wie soll ich die Zeit bis zur nächsten Wies`n überstehen? Ich glaub, ich schaff es nicht allein.
Weiß den niemand Rat? Kann mir denn keiner helfen?
So sieht im Moment die Realität in Münchens Gesellschaft aus, aber es gibt Hilfe für alle, die nicht so schnell zurück in den Alltag finden.
Hier gibt es Anlaufstellen, die Ihnen in kleinen Schritten helfen können, sich wieder als Teil der Gesellschaft zu fühlen. Unter fachkundiger Anleitung werden Sie hier langsam zurück in die Schickeria eingeführt und bald fühlen Sie sich schon so, wie früher.
Ihr ortsansässiges Wirtshaus ist für Sie da!
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihre Kellnerin oder die Brauerei Ihres Vertrauens.
Und für alle, die sich wirklich nicht mehr mit dieser Welt da draußen anfreunden können:
Der Wies`n Countdown läuft, nur noch 340 Tage bis zur nächsten Wies`n.
Bleibt stark im Geiste,
Wir sehen uns auf der Wies`n 2016!
Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter