Sonntag, 16. August 2015

Allergene erhitzen die Gemüter!

Der Streit um die Allergene Kennzeichnung!

Nichts wird seit Einführung Ende des letzten Jahres so heftig diskutiert, wie die Verordnung der Kennzeichnung der Allergene und Zusatzstoffe.
Da gehen Restaurantbesitzer und Köche auf die Barrikaden und beklagen die wachsende Bürokratisierung und die Flut der einzuhaltenden Verordnungen und Gesetze.
Die Gastronomen und Köche fühlen sich allein gelassen und die meisten öffentlichen Organe sind zumeist nur daran interessiert, die Verordnung umgesetzt zu sehen, als direkte Hilfen im Einzelfall zu geben, wird oft argumentiert.
"Mein Koch soll kochen und nicht Allergene aufschreiben", hört man dann und vieles mehr.
Man kann verstehen, dass ein Kleinbetrieb mit einem Koch hier vor einer Mehrbelastung steht, die er nicht ohne weiteres bewältigen kann; oftmals fehlt auch schlichtweg das Wissen und die Qualifikation diese Verordnung umzusetzen.
Doch was ist die Lösung?
Wie immer im Leben kommt es doch zuerst auf die Sichtweise an.

Die Kennzeichnung in diesem Bereich muss durchgeführt werden und da hilft auch kein Jammern und Wehklagen (was es nie tut).
Es stellt sich nur die Frage wie man damit umgeht.

Ich kann dies auch als eine zusätzliche Serviceleistung für die Gäste sehen und so ist es im Sinne des Verbraucherschutzes auch gedacht.

Man kann hier QR Codes mit Weiterleitungen zu Allergenen auf der eigenen Website mit verlinken oder mit Farbcodes auf die Allergene hinweisen.Oder mit Tischaufstellern arbeiten. Hier ist vieles möglich.

In dieser Diskussion wird vergessen, um was es hier eigentlich geht: Den Menschen.

Keiner bringt eine solche Verordnung auf den Weg, um jemanden zu ärgern.

Es geht hier um Menschen, die mit Allergien zu kämpfen haben und wir helfen ihnen durch unsere Kennzeichnung ihr Leben ein Stückchen leichter und lebenswerter zu machen.

Wie ich finde, ein schöner Gedanke. Dienst am Kunden. Da war doch mal was, ach ja, Dienstleister, das sind wir ja und das kommt von Dienen. Sich in den Dienst des Gastes stellen, um ihn zu erfreuen.
War das nicht die Aufgabe? Also ran an die Allergene und das ohne jede Scheu.
Und wer damit nicht zurechtkommt, dem helfe ich gerne beim Erstellen seiner neuen Serviceleistung.
Ihr werdet sehen, es ist kein Hexenwerk und eure Gäste werden es euch danken.
Mit kulinarischen Grüßen,
euer

Alexander Reiter