Samstag, 5. Dezember 2015

Santa´s Little Helper!

Santa´s Little Helper!



Als der Sepperl am Tag vor Nikolaus so durch das Dorf marschierte, beschäftigte ihn eine Frage ganz besonders. Woher bekommt der Nikolaus seine Süßigkeiten?
Das kleine Bergdorf präsentierte sich heute von seiner schönsten Seite. Alles war mit Schnee bedeckt und die Sonne strahlte  auf das Tal.
Die Berge wirkten heute irgendwie noch mächtiger und die Kiefern waren wie mit Puderzucker bestäubt.
Als der Sepperl sich das alles so anschaute, kam ihm die zündende Idee. Der Bäckermeister im Dorf musste wissen, wo der Nikolaus seine Platzerl und Schokolade  her hatte.
So marschierte Sepperl schnurrstaks zum Bäcker, der wie immer morgens gut gefüllt war, denn man kauft ja hier nicht nur sein Brot, das wusste der Sepperl schon, hier wurde geradscht und getratscht was das Zeug hält, sagte der Papa immer. An einem solchen Ort der Information wird man ja wohl was herausfinden können.
Er öffnete die Tür und die kleine Glocke begann zu bimmeln als er eintrat.
Er begrüßte alle mit einem lauten „Grias Gott“ und beutelte sich den Schnee von der Jacke.
Als er sich umsah, merkte er, dass hier alles versammelt war, was Rang und Namen hatte; Frau Huber vom Huberbauern, laut Papa die größte Ratschkattl vom Dorf, bis hin zur Frau Mayer, die, wie Papa wusste, schauen musste, dass sie beim Ratschn nicht aus dem Fenster fällt, was aber wegen ihrem dicken Arsch scheinbar nicht passiert, weil der das verhindert oder so.
Mit so viel Fachkompetenz im Laden und der Verkäuferin, der Ratschn Lisl (ich glaub, die hieß nur Lisa), war er sich sicher, dass er Antworten auf die Fragen bekommen würde, denn wenn es die nicht wussten, wusste es keiner.
 Er fasste sich ein Herz und fragte laut in die Runde „ Servus beinander, ich bin der Sepperl vom Gertshof und ich muas euch was fragen.
Er hatte sofort die Aufmerksamkeit der gesamten Bäckerei, vor allem deswegen, weil der dabei seine Mütze am Bommel durch das Geschäft wedelte.
„Weiß einer von euch, wo der Nikolaus seine Guadln her hat?“.
Die Anwesenden schauten ein bisserl verdutzt, und schüttelten die Köpfe. „Mei Bua, des wissen wir ned, aber frag doch a  moi den Bäckermeister“ sagte die Lisl und fügte hinzu „Da gehst jetzt ums Haus rum in die Backstubn und fragst ihn halt amoi“.
Sepperl bedankte sich, setzte seine Mütze wieder auf und ging los. Er musste mit Papa reden, die wussten ja gar nix, die Ratschn!
Als er an der Backstube angekommen war, sah er schon gleich, dass hier wohl viel gearbeitet wurde, denn die Scheiben waren ganz beschlagen und draußen standen ein Haufen Platzerl rum, vermutlich zum Auskühlen.
Er klopfte an die Tür und hörte, wie drinnen eine Stimme „Herein“ rief, was Sepperl auch sofort tat.
Drinnen angekommen stand er vor dem Bäckermeister, der so groß war, dass man richtig nach oben schauen musste. Und einen dicken Bauch hatte der, vermutlich vom Probieren der Platzerl.
Der Bäcker schaute den Bub an und fragte „Ja was machst denn du da?“.
„Servus Herr Bäckermeister, ich bin der Sepperl und ich hab eine Frage. Wo bekommt der Nikolaus seine Platzerl her?“.
Der Bäcker lächelte warmherzig und antwortete dem Buben stolz, „Die hat er von mir!“.
Der Sepperl war erstaunt, dass der Bäcker ihm dieses Geheimnis anvertraute, denn das wusste sonst anscheinend ja keiner.
„Dann machst du alle Platzerl für alle Kinder?“.
„ Und auch für die zwei oder drei braven Erwachsenen?“.
„Genau! Ich bin der Bäcker vom Nikolaus, aber das darfst du keinem sagen Sepperl, das ist geheim“.
„Magst du denn helfen, ein paar Platzerl für  den Nikolaus zu backen? Sozusagen als mein Nikolaus- Platzerlhelfer?“.
„ Au ja, des mach ich gerne“ rief der Bub mit voller Begeisterung.
Er schaute den Bäcker so an und sagte „Des is fei ned mei erstes Mal. I hab scho mit der Mama gebacken, da wirst du staunen“.
Der Bäcker lächelte und die beiden legten los. Es wurde gebacken und dekoriert, Brotzeit gemacht, geknetet und glasiert.
Als alle Platzerl fertig waren sagte der Bäcker „So Sepperl, jetzt ham wir alle fertig und weil du so super mitgeholfen hast, hab ich einen Vorschlag für dich. Du kommst morgen wieder, vielleicht kannst ja dem Nikolaus beim einladen helfen“.
Sepperl war begeistert; er durfte die Platzerl dem Nikolaus überreichen! Das musste sich ja positiv auf sein „Brav –Konto“ auswirken.
Gesagt, getan. Wie vereinbart war Sepperl am nächsten Tag um vier Uhr wieder an der Backstube und klopfte an die Tür.
Von drinnen hörte er allerdings ein „Hohoho, wer ist da?“.
Der Sepperl öffnete die Tür und sah ihn vor sich, den leibhaftigen Nikolaus in Mantel und Hut und mit seinem Goldenen Buch.
Er konnte es nicht glauben!
Der Nikolaus schaute herunter auf Sepperl, dem auffiel, dass er genauso groß war, wie der Bäckermeister und sagte „Du bist also der Sepperl“.
Sepperl sagte ganz andächtig „Ja Nikolaus, das bin ich“.
„Der Bäckermeister hat mir erzählt, dass du ihm viel geholfen hast und dafür bin ich sehr dankbar“.
Sepperl lächelte und der Nikolaus fuhr fort „ und weil du so viel geholfen hast, darfst du mit mir als mein Assistent zu den Häusern im Dorf gehen und die Platzerl austeilen. Du bist jetzt offiziell der Helfer vom Nikolaus“.
Der Sepperl war noch nie so stolz gewesen und sagte zum Nikolaus „ Das ist toll, ich helfe dir gerne“.
Und so gingen die beiden hinaus in den Schnee und klopften an den Häusern. Die Kinder im Dorf bekamen alle ihre Platzerl, sogar der Franzerl, der mit Sepperl in den Kindergarten ging und nicht immer der Bravste war.
Als die Arbeit getan war, landeten die beiden am Schluß wieder bei der Backstube und der Nikolaus verschwand im Hinterzimmer. Er kam mit einem sehr großen Sack Süßigkeiten zurück und sagte „Lieber Sepperl, diese Platzerl sind alle für dich und der Bäckermeister lässt sich entschuldigen, er hat heute Schnupfen“.
„Du warst der beste Helfer, den ich je hatte und brav bist du obendrein. Jetzt geh heim und lass dir die Platzerl schmecken. Und vergiss nicht, es ist unser Geheimnis“.
Sepperl nickte wild, bedankte sich und ging heim.
Daheim angekommen klopfte er an die Tür und seine Eltern machten ihm auf.
„ Ja Sepperl, was hast denn du da?“ fragte seine Mama. „Des san Platzerl, die hab ich alle selber gebacken“.
„ Und wo warst du?“ fragte der Papa.
„ Papa, das ist geheim und ich darf es nicht sagen, ich sag nur so viel: Wenn man so viel Platzerl hat, dann muss man Brav gewesen sein und eines noch für dich Papa, wenn du das nächste Mal was wissen willst, frag mich, denn die Ratschn im Dorf wissen gar nix“.
Er schob sich ein Platzerl in den Mund und sagte noch im Weggehen, „Ach ja und ich werde Bäcker, ihr habt´s ja keine Ahnung, was in so einer Bäckerei los ist“.
Und so ist es auch gekommen, viele Jahre später fing der Sepperl, aus dem ein Sepp geworden war, beim Bäckermeister die Lehre an und vielleicht, aber nur vielleicht, hilft er noch heute dem Nikolaus beim Platzerlbacken.

Liebe Schlemmerlinge,
ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit,
ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Euer

Alexander Reiter

Donnerstag, 5. November 2015

Paralleluniversum Bio-Supermarkt-haben wir bereits den zwei Klassen Einkauf?

Paralleluniversum Bio Supermarkt- haben wir bereits den zwei Klassen Einkauf?


Es hat jetzt wirklich lange gedauert, bis ich gestern zum ersten Mal im Biosupermarkt einkaufen war. Ich bin ja eigentlich mehr der Typ vom Erzeuger auf den Tisch oder ich kauf direkt vom Markt.

Bei mir gehört es einfach a bisserl dazu den Erzeuger zu kennen, den Respekt vor dem Lebensmittel zu wahren und ich find nix spannender, als in der Früh auf dem Gemüsemarkt den Händlern beim Streiten zuzuhören.
Oder wer findet es nicht traumhaft beispielsweise am Viktualienmarkt seine Lebensmittel zu kaufen?
Aber ich schweife wieder mal ab.
Wie ich so vor dem Markt stehe, fällt mir auf, dass hier mehr Fahrräder als üblich vor dem Markt stehen, was ich schon mal gut fand, denn Bewegung ist ja bekanntlich gesund.
Das Äußere des Marktes machte auf mich auch einen guten Eindruck - modern, schick und einladend.
So weit so gut, dann nichts wie ab in den Markt.

Sehr neugierig, wie ich nun mal bin, hab ich erst mal ausgiebig die Gemüseregale durchgeschaut und festgestellt, dass ich nur feststellen konnte, dass die Gemüse sogar ein bisserl teurer waren, als auf dem Markt, was für mich sichtlich unverständlich ist, denn Bio sollte nicht gleich teuer heißen.
Wenn wir uns unsere Erzeugerkette so anschauen, sollte man den Zwischenhandel, wenn möglich eh weglassen und gleich beim Erzeuger kaufen, denn für das Geld, was beispielsweise Bio-Eier hier kosten, bekomm ich bei meinem Bauern mindestens 5 Stück mehr für´s gleiche Geld.
Sorry, aber so bin ich nun mal.

Die Auswahl im Biomarkt war super, keine Frage und die Waren sind qualitativ klasse, aber hier wird mir ein bisschen zu viel mit dem guten Willen des Konsumenten gespielt, der sich manchmal leider blind und voller Vertrauen von der Bio-Industrie  verführen lässt, Produkte zu teilweise überteuerten Preisen zu erwerben.
Dies ist natürlich nur meine Meinung, bevor ich wieder böse Briefe bekomme, aber es gibt mehr als ein Beispiel für Firmen, die mit ein und demselben Produkt mit unterschiedlichen Deklarationen sowohl Bio, als auch konventionelle Supermärkte ausgestattet haben.
Klar kann man sagen, dass machen alle usw. und ich geb dem auch recht, aber mir fehlt es oft an der Aufklärung des Verbrauchers, der, wenn er alle Fakten hätte, in vielen Fällen anders entscheiden würde.
Nun ja, was hilft denn das Grübeln, die Entscheidung liegt bei jedem selbst.
Ein weiterer kleiner Punkt, der auffällt, ist die Klientel, die sich im Supermarkt getummelt hat. Hipster, obere Mittelschicht und Alternative (War schön mal wieder ein Jute-Säckchen zu sehen und die Mutter sprach ihre Tochter mit Tallulah an, nun ja, da passt der Vorname zum Lifestyle)
Aber um ehrlich zu sein, ich war, glaub ich, der einzige Normalo in dem Laden. Da kommt man sich vor, wie bei einer Reise ins Parallel Universum.
Man soll ja so etwas nicht sagen, aber nähern wir uns jetzt dem Zwei Klassen Supermarkt? Denn dann läuft da was ganz falsch.
Wie gesagt, die Produkte waren alle sehr gut, bis auf kleinere Ausnahmen, aber es war etwas absurd zu sehen, dass die Produkte im Vergleich einfach mal bis zu 60% teurer waren, im Schnitt mindestens aber um 20-30%.
Da wird mit dem guten Willen der Kunden saftig Geld verdient.
Was ich sehr lobenswert fand, waren die sehr gut sortierten Regale von Gewürzen und die sehr gute Auswahl von Nüssen und Samen. Hier greife ich gerne auf Produkte aus kontrolliertem Anbau zurück, da hier die Schadstoffbelastungen einfach sehr viel geringer sind, als bei vielen konventionellen Produkten in der Vergangenheit, was auch durch unabhängige Tests schon oft zum Vorschein kam.
Wie ich jetzt so beim Schreiben bin, merke ich, werde ich wahrscheinlich kein Bio Supermarkt- Fan.
 Sehr wohl bin ich aber der größte Fan von guten, verantwortungsvoll angebauten und ökologischen Lebensmitteln.

Ich bin nun mal doch der Erzeuger Typ, klar, mein Kartoffelbauer hat jetzt kein Biosiegel. Seine Familie baut aber schon sein rund 100 Jahren Kartoffeln an. Braucht so ein Mann zwingend ein Bio-Siegel um Hip zu bleiben und am Markt mithalten zu können? Ich sag nein! Wenn die Qualität stimmt, dann sollte das reichen.

Jeder muss selbst entscheiden, ob er den Weg in den Biomarkt macht oder lieber über den Wochenmarkt an der Ecke schlendert oder aber beim Bauern vorbeifährt, ein paar Eier kauft und vielleicht noch nette Menschen kennen lernt.
Denn darum geht´s mir, hinter jedem Produkt stehen Menschen, die mit Herzblut ihre Waren herstellen und denen will ich was Gutes tun.
Dann kommt auch das Lächeln da an, wo es hingehört.
Liebe Schlemmerlinge, heute war es einmal ein bisserl kritischer, aber manchmal muas des eben auch sein.
Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter


Montag, 12. Oktober 2015

Panik in München! Gibt es ein Leben nach der Wies`n?

Panik in München! Gibt es ein Leben nach der Wies`n?




Wir wussten alle es würde passieren, aber wir wollten es nicht glauben. Die Wies`n ist vorbei und für viele Wies`n-Madeln und Buam wird es nun echt schwer.
 Nachdem man sich jetzt 2 Wochen lang in das Wies`n Dirndl eingenäht hat, damit das Dekolletee optimal zum Vorschein kommt, muss jetzt das liebgewordene Kleidungsstück wieder im Schrank bleiben.
 Bei den Buam ist es noch schlimmer, denn es gibt nun mal keine Hose, die mehr aushält, als die Lederhosen und so bleibt einem nicht mehr übrig, als täglich was andres, nicht ganz so bequemes, anzuziehen.
Traurig und a bisserl atemlos geht das Leben dann doch weiter; man muss plötzlich wieder selber Sachen für den Kühlschrank kaufen, was viel anstrengender ist, als der Bedienung zu zurufen „Resi, geh, bring amoi a Brotzeitbrettl“.
Die Gläser im Alltag sind jetzt auch merklich kleiner und man muss sich erst wieder daran gewöhnen, sich selbst einzuschenken.
Die Zuckerwatte als Snack muss dem kleinen Salatteller weichen und man versucht, sich mit all den anderen Wies`n- Sündern im nächsten Fitness Studio wieder in Form zu bringen.
Eine der schlimmsten Entzugserscheinungen ist aber die Musik. Warum will keiner mehr mit mir den Flieger singen? Oder was ist aus dem Anton aus Tirol geworden?
Mir fehlt Robbie Williams und sein Angel, denn der Engel hat mich, glaub ich, beschützt, wenn ich dann heim getorkelt bin.
Und irgendwie weiß auch kein Mensch mehr, wo Fürstenfeld ist.
Da kann man ja nur in ein tiefes Loch fallen!
Aber was tun, wenn die Entzugserscheinungen zu groß werden? Wie soll ich die Zeit bis zur nächsten Wies`n überstehen? Ich glaub, ich schaff es nicht allein.
Weiß den niemand Rat? Kann mir denn keiner helfen?
So sieht im Moment die Realität in Münchens Gesellschaft aus, aber es gibt Hilfe für alle, die nicht so schnell zurück in den Alltag finden.
Hier gibt es Anlaufstellen, die Ihnen in kleinen Schritten helfen können, sich wieder als Teil der Gesellschaft zu fühlen. Unter fachkundiger Anleitung werden Sie hier langsam zurück in die Schickeria eingeführt und bald fühlen Sie sich schon so, wie früher.
Ihr ortsansässiges Wirtshaus ist für Sie da!
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihre Kellnerin oder die Brauerei Ihres Vertrauens.
Und für alle, die sich wirklich nicht mehr mit dieser Welt da draußen anfreunden können:
Der Wies`n Countdown läuft, nur noch 340 Tage bis zur nächsten Wies`n.
Bleibt stark im Geiste,
Wir sehen uns auf der Wies`n 2016!
Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter


Dienstag, 8. September 2015

Ein bisserl Mac Gyver steckt in jedem von uns!

Ein bisschen Mac Gyver steckt in jedem von uns !



Es gibt Momente im Leben eines Mannes, da steht man wirklich mit dem Rücken an der Wand.
Da steht die partnerschaftliche Harmonie auf des Messers Schneide.
Der Moment, in dem man sich schon damit abfindet, bis zum Ende der Menschheit auf der Couch zu schlafen. Aber bevor ich zu sehr abschweife, erklär ich Euch erst einmal den Grund für meine wilden Gedanken.
Dadurch, dass ich eigentlich den ganzen Tag esse, ist bei mir zuhause meist nicht viel im Kühlschrank und just letzten Sonntag war so ein Tag.
Das wäre ja nicht weiter schlimm, aber wenn dann die Frau kommt und beiläufig sagt „Ach übrigens, du denkst doch daran, dass ich heut Nachmittag zum Kaffee eingeladen hab und du hast mir doch versprochen einen tollen Kuchen zu backen“.
Ich konnte mich noch wage daran erinnern, in einem schwachen Moment mal so etwas gesagt zu haben. War das heute gewesen, oh-oh.
Wichtig  ist, sich in so einer Situation nichts anmerken lassen, cool und gelassen bleiben und möglichst Panik vermeiden. Sie darf nichts merken und wir alle wissen, das unsere Frauen mit Supersinnen ausgestattet sind, wenn es darum geht herauszufinden, wenn wir was ausgefressen haben oder ähnliches.
Ich küsste sie auf die Stirn mit einem „ aber natürlich mein Schatz“ und ging locker weg.
Okay, irgendwie bin ich im Garten gelandet, ich habe noch ca. 1,5 Std lang Zeit einen „tollen Kuchen“ zu backen. Es ist Sonntag, kein Geschäft offen, nichts im Kühlschrank.

Okay, nachdenken, was hätte Wicki gemacht oder Mac Gyver. Scheiße, die können nicht kochen.
Mein Blick fiel auf meinen Zwetschgenbaum, nix wie rauf und schnell genug gebrockt, damit es für die Ladys für heut Nachmittag reicht. Mein Glück nur, dass mein Engel noch nicht in den Kühlschrank geschaut hat.

Ich öffnete den Kühlschrank und war nicht gerade begeistert.
250 g Quark
4 Eier
Und meine Zwetschgen.
Das ist ja mal nicht so viel. Auf dem Wohnzimmertisch lag noch eine Tafel Weiße Schokolade (100g) -nehm ich auch.
Das muss jetzt reichen. Gott sei Dank bin ich Koch und das hilft in einer solchen Situation ungemein. Es soll ja Leute geben, die nicht kochen, aber ich treff so selten welche; das muss an meiner artgerechten Haltung in der Küche liegen. Wahrscheinlich eh nur ein Gerücht:-))
So weit so gut.
Erst einmal müssen wir die Eier trennen und Eigelb und Eiweiß schaumig schlagen.

Danach die Weiße Schokolade schmelzen, kann man in der Mikrowelle machen, spart Zeit, die ich eh nicht hab.
Und dann das schaumige Eigelb mit dem ausgedrücktem Quark und der Weißen Schokolade verrühren.
Schaut schon mal nicht schlecht aus. Jetzt heben wir noch das geschlagene Eiweiß unter und fertig ist eine luftig, leckere Masse.

Nun schnell die Zwetschgen gewaschen, halbiert und in die Form gelegt und ab in den Ofen.
Ich hab auch noch zwei kleine gemacht im Soufflé-förmchen, weil noch Masse übrig war. So würde ich es wahrscheinlich auch in der Arbeit machen.

Das Ganze hab ich im vorgeheizten Ofen auf 200°C gebacken für 14 Minuten, dann den Ofen runter drehen auf 140°C und weitere 8 Minuten backen. Dann denn Ofen ausmachen und mit der Resthitze weitere 12 Minuten weiter gar ziehen lassen.
Es kommt natürlich darauf an, in welcher Form man den Kuchen backt.
Was herauskam, hat mich mal echt hoffen lassen, nicht auf der Couch schlafen zu müssen.

Jetzt noch einen Namen für den Spaß - Soufflierter Zwetschgenkuchen, glutenfrei.
Da werden die Mädels schauen.

Wie Ihr merkt, ist das jetzt schon ein paar Tage her; ich lebe noch und schreibe drüber. Ach ja und das Kaffeekränzchen war scheinbar auch okay.

Männer da draußen - wir müssen zusammenhalten! Wenn Ihr mal in Not seid, ich helfe Euch gerne.
Bis dann,
Mit kulinarischen Grüßen,
Euer
Alexander Reiter

Sonntag, 16. August 2015

Allergene erhitzen die Gemüter!

Der Streit um die Allergene Kennzeichnung!

Nichts wird seit Einführung Ende des letzten Jahres so heftig diskutiert, wie die Verordnung der Kennzeichnung der Allergene und Zusatzstoffe.
Da gehen Restaurantbesitzer und Köche auf die Barrikaden und beklagen die wachsende Bürokratisierung und die Flut der einzuhaltenden Verordnungen und Gesetze.
Die Gastronomen und Köche fühlen sich allein gelassen und die meisten öffentlichen Organe sind zumeist nur daran interessiert, die Verordnung umgesetzt zu sehen, als direkte Hilfen im Einzelfall zu geben, wird oft argumentiert.
"Mein Koch soll kochen und nicht Allergene aufschreiben", hört man dann und vieles mehr.
Man kann verstehen, dass ein Kleinbetrieb mit einem Koch hier vor einer Mehrbelastung steht, die er nicht ohne weiteres bewältigen kann; oftmals fehlt auch schlichtweg das Wissen und die Qualifikation diese Verordnung umzusetzen.
Doch was ist die Lösung?
Wie immer im Leben kommt es doch zuerst auf die Sichtweise an.

Die Kennzeichnung in diesem Bereich muss durchgeführt werden und da hilft auch kein Jammern und Wehklagen (was es nie tut).
Es stellt sich nur die Frage wie man damit umgeht.

Ich kann dies auch als eine zusätzliche Serviceleistung für die Gäste sehen und so ist es im Sinne des Verbraucherschutzes auch gedacht.

Man kann hier QR Codes mit Weiterleitungen zu Allergenen auf der eigenen Website mit verlinken oder mit Farbcodes auf die Allergene hinweisen.Oder mit Tischaufstellern arbeiten. Hier ist vieles möglich.

In dieser Diskussion wird vergessen, um was es hier eigentlich geht: Den Menschen.

Keiner bringt eine solche Verordnung auf den Weg, um jemanden zu ärgern.

Es geht hier um Menschen, die mit Allergien zu kämpfen haben und wir helfen ihnen durch unsere Kennzeichnung ihr Leben ein Stückchen leichter und lebenswerter zu machen.

Wie ich finde, ein schöner Gedanke. Dienst am Kunden. Da war doch mal was, ach ja, Dienstleister, das sind wir ja und das kommt von Dienen. Sich in den Dienst des Gastes stellen, um ihn zu erfreuen.
War das nicht die Aufgabe? Also ran an die Allergene und das ohne jede Scheu.
Und wer damit nicht zurechtkommt, dem helfe ich gerne beim Erstellen seiner neuen Serviceleistung.
Ihr werdet sehen, es ist kein Hexenwerk und eure Gäste werden es euch danken.
Mit kulinarischen Grüßen,
euer

Alexander Reiter

Samstag, 18. Juli 2015

Summer Feeling- 5 Minuten Dessert zum Träumen!

Summer Feeling- 5 Minuten Dessert zum Träumen!

Liebe Schlemmerlinge,
bei den Temperaturen bekomme ich richtig „Summer Feeling“ und musste unweigerlich an den coolen Werbesong denken.
Na ja, und weil so etwas bei mir nie ohne Folgen bleibt, heute mal ein karibisches 5 Minuten Dessert, das bei Euch zuhause die Urlaubsträume weckt.

Die Zutaten sind denkbar einfach:
1 Kokosnuss
250g Mascarpone
250g Quark
4 El Zucker
3El Honig
300ml Sahne
2cl Bacardi Rum
Abrieb von einer Zitrone
Kokoswasser von der Nuss ca 8cl
 Und Beeren aller Art: Blaubeeren, Himbeeren, Eisbären, Erdbeeren usw.
Zur Dekoration etwas Minze oder Melisse.
Aber der Kreativität oder dem, was im Kühlschrank ist, sind natürlich keine Grenzen gesetzt.
Wenn da eine Ananas liegt, super, immer rein damit

Und dann wären wir auch schon bei der Zubereitung:
Zuerst einmal stehen wir vor der schier unlösbaren Aufgabe  für die Hausfrau: Wie öffnet man eine Kokosnuss?

Nun erst mal cool bleiben und die Kokosnuss von allen Seiten betrachten. Es gibt eine Stelle, an der die Nuss sehr leicht zu durchstoßen ist und zwar an den sogenannten Augen. Hier kommt jetzt ein sauberer Schraubenzieher zum Einsatz, den man langsam in das Loch dreht.

Anschließend kann man das Kokoswasser ganz einfach in ein Sieb zur späteren Verwendung abschütten.

Dann brauchen wir ein weiteres Handwerkszeug, nämlich einen Hammer. Man klopft mit einem Hammer immer rund um die Kokosnuss bis diese einen Riss entwickelt, der sich dann rund herumzieht. Dann lässt sich die Nuss kinderleicht in zwei Teile teilen.

Und nun geht’s los mit der Creme.
Den Mascarpone mit dem Quark, Honig  Zucker, Zitronenabrieb und natürlich dem Bacardi aufschlagen und anschließend das Kokoswasser einrühren.

Die Schlagsahne extra aufschlagen und langsam unter die Masse heben. Anschließend alles kalt stellen.

Nun die Kokosnusshälfte mit der kühlen Creme füllen, mit Beeren und Kokosnusssplittern dekorieren und genießen.

Einfach schnell und guad, in 5 Minuten fertig und eine Schau wenn Freunde zu Besuch kommen.
Und wie immer, wenn´s nicht klappt, einfach bei mir anrufen. Ich komm dann vorbei und helf a bisserl beim Summer Feeling.
Viel Spaß dabei, ich geh jetzt Baden.
Ich wünsche Euch eine sonnige Zeit,
Euer

Alexander  Reiter

Sonntag, 28. Juni 2015

Immer eine Sünde wert - Eissplittertorte á la Nicole`s Mama

Immer eine Sünde wert – Eissplittertorte á la Nicole`s Mama


Liebe Schlemmerleser,

Heute schreibe mal wieder ich für Sie, denn mein mir angetrauter Mann telefoniert zurzeit nur noch mit Hollywood wegen seines ersten VideoblogsJ. Daher nutze ich die Gunst der Stunde und stelle Ihnen heute die wohl weltbeste Eissplittertorte, natürlich von meiner Mama, vor.

Diese ist nicht nur verdammt lecker und super einfach in der Herstellung; sie kann auch jeder Zeit einfach mal so gemacht, gelagert und erst Tage später genossen werden. 
Obwohl ich zugeben muß, dass das „Vorproduzieren“ bei meinem Mann & mir nicht wirklich funktioniert, weil wir gleich darüber herfallen und ich nach ein paar Stunden gleich eine Neue machen muss. 
Man kann also durchaus sagen: die Torte hat Suchtpotenzial.

Nun aber ran an die Zutaten:


Ca. 6 mittelgroße  Baiser(250g) – Sie können aber auch 1,5 Beutel der kleinen Baiser nehmen, welche man in jedem Süßwarenregal findet
150 gr. Haselnusskrokant
100 gr. Mandeln, gestiftelt
5 – 6 Päckchen Sahne á 200 gr.
3 Päckchen Sahnesteif
2 – 3 Eßlöffel Rum – oder aber Cointreau, Grand Manier o.ä. je nach Geschmack. Ebenso können Sie auch Aromen verwenden z.B. Rum oder Vanille
200 gr. Dunkle Kuvertüre oder gehackte Schoki oder Schokiflocken – diese nehme ich immer, vereinfacht die Sache ungemein und ist nicht so eine Sauerei.


Zuerst zerkleinern Sie das Baiser und füllen dies dann in eine Schüssel. 
Darüber dann die Aromen oder die bevorzugte Spirituose träufeln; nicht zuviel, denn sonst wird der Geschmack zu dominant.
Zu den Baiserstückchen geben Sie nun die Mandelstifte, das Haselnusskrokant – ein bisschen Krokant für die Dekoration zurückhalten – und die Schokiflocken respektive, wenn Sie Kuvertüre nehmen, schaben Sie diese zu den anderen Zutaten hinzu. 
Die Schüssel abdecken und zur Seite stellen.


Dann schlagen Sie die Sahne mit dem Sahnesteif auf und füllen eine kleine Menge für die Dekoration in ein separates Gefäß ab. 

Nun holen Sie sich die Schüssel mit dem Baiser hinzu und heben vorsichtig und schrittweiße die geschlagene Sahne unter, bis eine fluffige Masse entsteht.


Die Masse können Sie dann in jede gewünschte Form abfüllen, ich bevorzuge immer eine Kuchenform. 
Sie können aber auch kleine Gläschen oder eine Kastenform nehmen; da sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. 

Die Masse einfüllen, glatt streichen und mit dem restlichen Krokant und der Sahne nach Belieben dekorieren. Sollten Sie noch ein paar Schokoflocken übrig haben, dann her damit und über die Torte streuen.


Das war es dann auch schon, die Torte ist fertig. 
Abdecken und ab in den Tiefkühler mit ihr. Diese braucht ungefähr 3 – 4 Stunden um komplett durchzufrieren und während Sie warten, lecken Sie ruhig die Schüssel aus, es lohnt sich.

Wie schon erwähnt, einer der Vorteile ist, dass Sie die Torte quasi auf Halde herstellen können und diese auch wieder einfrierbar ist, falls etwas übrig bleiben sollteJ
Einen Tipp habe ich noch für Sie, lassen Sie die Torte nicht all zulange draußen stehen, denn die Masse taut mit der Zeit wieder auf und Sie wollen den Kuchen ja genießen und ihm nicht hinterherjagen.

Jetzt kann ich Ihnen nur noch viel Spaß beim Zubereiten und beim Genießen wünschen. 
Ach, und machen Sie sich wegen der Kalorien keine Sorgen, man muss auch ab und an einmal sündigen und in diesem Fall ist es definitiv erlaubt.

Ihnen eine gute und hoffentlich bald sonnigere Zeit,

Auf bald,


Ihre Nicole Savels

Freitag, 29. Mai 2015

Video Blog! Rührei für Faule! Kochen mit Chanti!

Video Blog! Rührei für Faule! Kochen mit Chanti!
 
 
Ich hatte heute eine Mordsgaudi mit der coolsten Nachbarin der Welt!
Aber schaut´s selbst.
 
Toll gekocht, Respekt Chanti!
 
 
Wir freuen uns, wenn Euch unser kleines Kochvideo gefällt.
 
Danke an meine "Kamerafrau" Nicole.
 
Bis bald,
 
mit kulinarischen Grüßen
 
Chanti, Snoopy und Alex



Sonntag, 24. Mai 2015

Coole Erfrischung an heißen Sommertagen und Nächten!

Coole Erfrischung für heiße Sommertage und Nächte!



Bei uns Zuhause stehen Früchte ganz hoch im Kurs und so mache ich sehr gern im Frühsommer eine coole  Melonenkaltschale.

Dass das locker flockig von der Hand geht, könnt Ihr Alle bei Euch daheim ausprobieren. Und dann zaubert Ihr mit Sicherheit ein Lächeln in die Gesichter Eurer Lieben.

Die Zutaten sind schnell erklärt.
½ Wassermelone
1 kleine Galiamelone
0,4 ltr Cranberrysaft
0,4 ltr Orangensaft
2 Limetten
2 El Xanthan

Und als Einlage und Dekoration ein paar Beeren und etwas Minze.


Zuerst einmal müssen wir unsere Galiamelone unten am Sockel etwas anschneiden, damit unsere Tasse dann auch ordentlich gerade steht. Anschließend schneiden wir den oberen Teil der Melone ab und höhlen sie aus.

Das ausgehöhlte Fruchtfleisch geben wir in eine Schüssel. Die Galiamelone Tasse nun kurz in den Tiefkühler legen, um sie ganz leicht anzufrieren.

Nun wenden wir uns der Zubereitung unserer Kaltschale zu.
Zuerst schneiden wir die Schale der Melone ab. Dann wird die Melone in kleine Stücke geschnitten und zu dem Fruchtfleisch der Galiamelone in die Schüssel gegeben.

Nun kommt der Cranberrysaft und der Orangensaft  hinzu und der Saft von 2 Limetten.

Um unserer Kaltschale die gewünschte Konsistenz zu geben fügen wir 2 El Xanthan hinzu.

Xanthan ist ein natürliches Verdickungsmittel, das aus beispielsweise Maisbrei gewonnen wird. Es ist vollkommen natürlich und gesundheitlich unbedenklich.
Die tolle Eigenschaft von Xanthan ist, dass es gut löslich ist und kalte und warme Flüssigkeiten verdicken kann oder geliert.
Wir in der Küche verwenden es oft und es ist aus der Profiküche eigentlich nicht mehr wegzudenken. Auch im Barbereich wird es oft verwendet, um die Konsistenz von Getränken zu verändern.

Nun mixen wir das Ganze mit dem Stabmixer gut durch und passieren es danach durch ein Sieb, um die Kerne herauszubekommen.

Nun könnte man hier noch einen Schuß Prosecco dazugeben, was auch gut passt und füllen die ganze Masse dann in unsere angefrorene Galiamelonen Tasse.

Ein bisschen liebevoll anrichten und eiskalt servieren - fertig ist die coole Sommerkaltschale.

Ich bin mir sicher, Ihr kriegt das hin,
Jetzt warten wir nur noch auf die nächsten warmen Sommertage  und dann ab in den Garten und die Kaltschale genießen.
Mit melonigen Grüßen,
Euer

Alexander Reiter 

Samstag, 2. Mai 2015

Sexy Schokoladenkücherl mit Erdbeeren

Sexy Schokoladenkücherl mit Erdbeeren

Wenn ich mal wieder besonders lieb sein will (oder was ausgefressen hab:-), mach ich meiner Frau eine kleine, süße Verführung .
Weil gerade die Erdbeerzeit beginnt, gibt es heute mal ein kleines feines Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern und frischen Erdbeeren.
Wer jetzt schon wieder denkt „oh Mann das hört sich echt schwer an, das krieg ich nicht hin“ dem sei gesagt, ich verspreche Euch, dass Ihr das schafft. Das Ganze kommt mit 7 Zutaten aus und ist kinderleicht  nachzumachen.
Also traut Euch und auf in den Kampf:

Die Zutaten sind wie folgt:
180g Zartbitterschokolade (70%)
160ml Olivenöl
60g Zucker
3 Eier
60g Mehl
Und etwas Butter zum Einfetten der Förmchen
 Und last but not least:  250g Erdbeeren.

Wir fangen jetzt mal ganz einfach an. Die Schokolade und das Olivenöl in einer Glasschüssel über dem Wasserbad langsam schmelzen lassen.

In der Zwischenzeit schlagen wir die Eier in eine Schüssel und geben den Zucker hinzu.

 Nun schlagen wir Eier und Zucker mit einem Rührgerät an bis sich der Zucker gelöst hat.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, nehmen wir diese vom Herd.

Unserer geschmolzenen und handwarmen Masse wird nun unser Eier Zucker Gemisch untergerührt .

Anschließend heben wir noch das Mehl unter unsere Masse und rühren die ganze glänzende Kücherlmasse noch schön glatt.


Nun buttern wir unsere Förmchen aus. Ich habe Weckgläser genommen, man kann aber auch Auflaufförmchen benutzen oder ganz einfach eine Kaffeetasse.

Mein Weckgläschen hat den Vorteil, dass ich es verschlossen im Kühlschrank leicht aufbewahren kann und wenn Besuch kommt, gibt´s schwupp di wupp ein warmes Kücherl.

Wir befüllen unsere Gläser bis 2cm unter dem Rand und lassen diese im vorgeheizten Ofen bei 230°c für 11min backen.

Während wir warten und es anfängt in der Küche nach frisch gebackenem Kuchen zu riechen, waschen wir noch schnell die Erdbeeren.

Diese schneiden wir dann dekorativ auf, so dass der Eindruck von Blütenblättern entsteht.


Anschließend geben wir noch etwas Zucker drüber und schon sind wir fertig.

Wenn wir nun unseren Schokoladenkuchen aus dem Ofen holen, stürzen wir diesen duftenden Traum auf einen Teller und setzen ihn auf unsere Erdbeeren.

Man kann dann noch etwas Vanillesauce dazugeben und wie ich hier mit a bisserl Minze garnieren.

Aber der Clou ist halt der flüssige Kern, wenn man das Kücherl so aufsticht und die warme Schoki rausläuft, ist des einfach traumhaft, find ich.

Ich hoffe, Ihr alle genießt den Mai, bleibt´s brav  und viel Spaß beim Backen
Mit kulinarischen Grüßen,
Euer

Alexander Reiter